Das Festspielhausgelände als Kaserne der Sowjetarmee
Bis 1992 war das Gelände des Festspielhauses eine Kaserne der Sowjetarmee. Den Tanzsaal benutzte man als Turnhalle. Im westlichen Teil befand sich ein Krankenhaus mit Operations-Räumen. Im anderen Teil wohnten die Soldaten. Das Gelände war von Mauern und Stacheldraht umgeben. Das Festspielhaus wurde nur für das Militär genutzt. Seit das Gelände wieder neu aufgebaut wurde, sieht man fast nichts mehr von der Sowjetarmee. Es gibt aber noch Wandmalereien von Michail Worobey. Er war ein Militärkünstler und wollte mit seinen Malereien an den Sieg über Hitler-Deutschland erinnern.

"Erstentdeckung", Februar 1992.
© Lothar Sprenger

Festspielhaus Hellerau, 1994.
Foto: Christine Starke.

Festspielhaus, Festsaal, Juni 1994,
Foto: Christine Starke. © SLUB / Deutsche Fotothek / Starke, Christine Lizenz: Freier Zugang - Rechte vorbehalten. Deutsche Fotothek.

Soldaten der Streitkräfte der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) vor dem Eingang zur Kaserne, August 1992, kurz vor ihrem Abzug aus dem Gebiet der ehemaligen DDR
Foto: Christian Borchert, Quelle: Dresden, "Zeitreise" , August 1992, © SLUB / Deutsche Fotothek

Wandbild der russischen Truppen im Foyer des Festspielhauses, östliche Treppenhaushalle (Ausschnitt).
Foto: Christine Reich.