Die Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau | Aufbruch
Frauen waren für Karl Schmidt in seinem Unternehmen sehr wichtig. Sie gestalteten
- Möbel,
- Einrichtungsgegenstände,
- Mode,
- Spielzeug,
- Kleidung und
- Tapeten.
Das war ein Aufbruch, denn zu dieser Zeit arbeiteten in diesen Bereichen sonst nur Männer. In den Deutschen Werkstätten arbeiteten über 50 Gestalterinnen. Zu den ersten gehörten Gertrud Kleinhempel, Margarete Junge und Marie von Geldern-Egmond. Ihre Entwürfe machten das noch junge Unternehmen mit erfolgreich.

Nähstube in den Deutschen Werkstätten, um 1911, Deutsche Werkstätten Hellerau.
Sächsisches Staatsarchiv / Hauptstaatsarchiv Dresden, 11764 Deutsche Werkstätten Hellerau Nr. F1377.

Bildnis Margarete Junge, Fritz Tröger, 1926.
Albertinum / Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Inv.-Nr. 80/02. © Staatliche Kunstsammlungen Dresden. Albertinum / GNM, Foto: Elke Estel/Hans-Peter Klut.

Porträt von Gertrud Kleinhempel, um 1905.
Historisches Museum Bielefeld.

Polstersessel Modell "Nr. 2992", Marie von Geldern- Egmont, um 1905, Dresdner Werkstätten für Handwerkskunst.
Landesamt für Denkmalpflege Sachsen. © Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Kunstgewerbemuseum, Foto: Robert Vanis.

Blumentisch Modell "Nr. 42", Margarete Junge, um 1903, Werkstätten für deutschen Hausrat, Theophil Müller, Dresden.
Privatbesitz, München. © Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Kunstgewerbemuseum, Foto: Robert Vanis.

Waschkommode mit Spiegel, Variante zu Modell 1108, Gertrud Kleinhempel, Dresdner Werkstätten für Handwerkskunst,
1901 Entwurf, 1906 Ausführung. Kunstgewerbemuseum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Inv.-Nr. 43555. © Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Kunstgewerbemuseum, Foto: Robert Vanis.

Verkaufsstelle der Deutschen Werkstätten Hellerau in Dresden auf der Prager Straße 11 vor 1945.
© SLUB / Deutsche Fotothek.

Deckblatt des Preisbuches Dresdner Hausgerät, Dresdner Werkstätten für Handwerkskunst,
Johann Vincenz Cissarz, Hellerau, 1906.

Einrichtung I: Wohn- und Eßstube, aus dem Preisbuch Dresdner Hausgeräte, Dresdner Werkstätten für Handwerkskunst,
Johann Vincenz Cissarz, 1906.

Signet der Dresdner Werkstätten für Handwerkskunst, Johann Vincent Cissarz, 1905.
Quelle: K.-P. Arnold, Hellerau: Vom Sofakissen zum Städtebau, Dresden, 1993, S. 382.

Erstes Warenzeichen und Firmensignet der Dresdner Werkstätten für Handwerkskunst, Johann Vincent Cissarz, 1901-1902.
Quelle: K.-P. Arnold, Hellerau: Vom Sofakissen zum Städtebau, Dresden, 1993, S. 382.

Fabrikansicht.
Privatsammlung Siegfried Bannack.

Karl Schmidt-Hellerau, der Begründer der Hellerauer Werkstätten, der Gartenstadt Hellerau und des Werkbundes, vor seinem Garten, 1948.
© SLUB / Deutsche Fotothek / Walter Möbius.

Deutsche Werkstätten, Maschinenhaus, 1949.
© SLUB / Deutsche Fotothek.

Stuhlbau in den Deutschen Werkstätten, um 1911, Deutsche Werkstätten Hellerau.
Sächsisches Staatsarchiv / Hauptstaatsarchiv Dresden, 11764 Deutsche Werkstätten Hellerau Nr. F1343.

Malerei in den Deutsche Werkstätten, 1911, Deutsche Werkstätten Hellerau.
Sächsisches Staatsarchiv / Hauptstaatsarchiv Dresden, 11764 Deutsche Werkstätten Hellerau Nr. F1303.

Lackiererei in den Deutschen Werkstätten, um 1911, Deutsche Werkstätten Hellerau.
Sächsisches Staatsarchiv / Hauptstaatsarchiv Dresden, 11764 Deutsche Werkstätten Hellerau Nr. F1378.

Grundriss des Erdgeschosses des Fabrikgebäudes der Deutschen Werkstätten für Handwerkskunst in Form einer Schraubzwinge.
Entwurf: Richard Riemerschmid. Zeichnung: Dr.-Ing. Nils Schinker. Quelle: Dr.-Ing. nils Schinker: Die Gartenstadt Hellerau 1909-1945, Dresden, 2013, S. 205.

Berlin. Blick zum Ladengeschäft der "Deutschen Werkstätten Hellerau". Nachtaufnahme.
Foto: Heinz Märker, um 1930. © SLUB / Deutsche Fotothek / Märker, Heinz Lizenz: Freier Zugang - Rechte vorbehalten.

Reformmoderaum im Ausstellungspalast während der Ausstellung der Dresdner Werkstätten für Handwerkskunst, 1903-1904.
Foto: unbekannt. Sächsisches Staatsarchiv / Hauptstaatsarchiv Dresden, 11764 Deutsche Werkstätten Hellerau Nr. F7616 / 38.